Water
Moonwaves I, Portugal
2010
Werkbetrachtung
Eine einzelne helle Welle hebt sich aus dunkelblauem Wasser. Ihr schmaler Kamm läuft nahezu waagerecht durch die untere Bildhälfte und wirft gebrochene Reflexe nach vorn. Darüber bleibt die Meeresfläche tief und gleichmäßig dunkel; der Horizont ist nur zurückhaltend erkennbar. Der größte Kontrast entsteht an der schaumigen Kante, wo das Wasser für einen Moment zeichnerische Schärfe gewinnt.
Die Aufnahme konzentriert sich auf eine Grenze, die sich ständig neu bildet. Der helle Saum trennt keine festen Flächen, sondern bezeichnet einen vorübergehenden Zustand innerhalb desselben Wassers. Dadurch wird Bewegung mit wenigen Mitteln lesbar. Die Welle erscheint als Linie und Körper zugleich, während ihre dunkle Umgebung weder Anfang noch Ende der Bewegung preisgibt.
Angaben zu Format und Edition
| Größe: | 31 × 42 cm, Auflage 5 + 2 AP |
| 108 × 147 cm, Auflage 3 + 2 AP | |
| Jahr: | 2010 |
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